parodontitis Logo der Zahnarztpraxis Finzler in Koblenz

Volkskrankheit Parodontitis:
Haben auch Sie eines der folgenden Probleme?

Zahnfleischentzündung, Zahnfleischbluten, geschwollenes und gerötetes Zahnfleisch, Lückenbildung zwischen den Zähnen, länger aussehende Zähne, ständiger Mundgeruch, gelockerte Zähne.
Schon beim Auftreten eines dieser Symptome ist es höchste Zeit Ihren Zahnarzt aufzusuchen! Denn es könnte sein, das Sie eine Parodontitis haben oder das eine entsteht, wenn nichts unternommen wird.



Was ist Parodontitis?

Die Parodontitis im Volksmund auch Parodontose genannt ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Das sind alle beteiligten Gewebearten, die den Zahn befestigen, wie Knochen, Fasern und Zahnfleisch. Diese "Zahnbett-Erkrankung" wird durch eine Infektion ausgelöst, deren Ursache in den Bakterien der Mundhöhle zu finden ist. Bei einer Parodontitis wird der Zahnhalteapparat durch Bakterien geschädigt. Eine Parodontitis äußert sich anfänglich durch Zahnfleischentzündung und Zahnfleischbluten, es bilden sich Zahnfleischtaschen, in die Bakterien und Plaque (Zahnbelag) eindringen können.

Parodontitis ist eine Krankheit, die früher oder später, jeden dritten betreffen wird. Man kann also durchaus von einer Volkskrankheit sprechen.


Die Folgen einer Parodontitis

Ein Ausbreiten des Zahnbelags mit den Bakterien in die Tiefe einer Zahnfleischtasche führt zur Ablagerung harter Konkremente und einer fortschreitenden Zerstörung der Haltefasern des Zahnes und des angrenzenden Knochens. Der Zahn wird immer lockerer, es können sich Eiteransammlungen bilden, Mundgeruch und übler Geschmack entsteht. Auf lange Sicht führt Parodontitis unweigerlich zum Verlust der eigenen Zähne.

Außerdem stellt eine Parodontose eine Gefahr für die allgemeine Gesundheit dar – besonders in der Schwangerschaft steigert sie das Risiko einer Frühgeburt. Auch die Gefahr für Diabetes und Herzinfarkt ist deutlich erhöht.


Die Behandlung einer Parodontitis

Wenn es zu einer Parodontitis gekommen ist, kann diese nur in der Zahnarztpraxis vom Zahnarzt behandelt werden. Bedingung für eine Parodontitis-Behandlung ist eine gründliche prophylaktische Vorbehandlung (Professionelle Zahnreinigung), wobei Ihre aktive Mitarbeit zur Verbesserung der Mundgesundheit gefragt ist.

Erst wenn für die Kassen die Mitwirkung des Patienten belegt und eine zufriedenstellende Mundgesundheit erreicht ist, werden die Kosten für die Behandlung übernommen. Die Parodontose-Behandlung besteht dann im Beseitigen der Entzündungen, die sich tief in den Zahnfleischtaschen gebildet haben. Abhängig vom Stadium der Entzündungen können hierbei auch chirurgische Maßnahmen nötig werden.


Die Nachsorge bei behandelter Parodontitis

Eine regelmäßige prophylaktische Nachsorge mit Mundhygienekontrolle (in der Regel alle 3 Monate) ist absolut erforderlich.


Die Vector Methode - die modernste Therapie der Parodontitis

Das Vector Gerät ist ein besonderes Ultraschallgerät zur Individual-Prophylaxe und zum Reinigen von Zahnfleischtaschen, das mittels einer speziellen Flüssigkeit die Auflagerungen, Plaque und den Biofilm sanft von der zu behandelnden Zahnoberflächen entfernt. Das Funktionsprinzip ist vergleichbar mit einem Ultraschall-Reinigungsbad. Die unangenehmen Effekte der herkömmlichen Parodontitis-Behandlung wie unangenehm vibrierende Instrumente, mechanische Schlageinwirkungen und Hitzeeffekte treten bei dieser Methode nicht auf. Die Vector Methode ist schmerzarm, gewebeschonend und kann in vielen Fällen ohne Anästhesie durchgeführt werden. Es gibt praktisch keine Nachbeschwerden.


Wünschen Sie mehr Information?